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Wir sind die Türken von morgen
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Wir sind die Türken von morgen

Wir sind die Türken von morgen

Punk kam mit Verspätung nach Deutschland, nach Österreich und in die Schweiz. 1979 wurden die ersten deutschsprachigen Punkplatten aufgenommen. Deutschland war inzwischen zum Einwanderungsland geworden. 

Gabi Delgado-Lopez, der aus Spanien stammende Sänger von Deutsch Amerikanische Freundschaft, antwortete satirisch auf deutsche Überfremdungsangst: "Wir sind die Türken von morgen." Er und einige andere Kinder von Migrant*innen leisteten mit ihren Punksongs einen wesentlichen Beitrag bei der Erfindung einer deutschen Pop-Sprache. Bald wurde die neue Bewegung "Neue Deutsche Welle" genannt. Das "deutsch" in ihrem Namen bezog sich auf die Sprache, nicht das Land. 

Die jungen Punks reflektierten den Alltag in einer autoritären Gesellschaft. Sie machten sich über alte und neue Nazis lustig. Junge Frauen gründeten eigene Bands. Dann sangen sie über ihr Begehren, um das Patriarchat zu ärgern. Die Texte der Neuen Welle feierten Queerness. 

„Wir sind die Türken von morgen“ basiert auf Interviews und Gesprächen mit Gabi Delgado-Lopez und Robert Görl (DAF), Martina Weith und Bettina Flörchinger (Östro 430), Jürgen Engler (Male, Krupps), Angelo Galizia und Mark Pfurtscheller (The Wirtschaftswunder), Andreas Pessel (Deutschland), Robert Wolf (Chuzpe), Fred Hüttig (Bildstörung), Peter Hein (Mittagspause, Fehlfarben). Texte und Interviews aus zeitgenössischen Fanzines, Zeitschriften und Büchern, vor allem aber Lyrics der genannten Bands sowie von Hans-A-Plast, Kleenex, Cretins, Slime, Rotzkotz, Freiwillige Selbstkontrolle, Abwärts und vielen anderen sind sein Material.

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Original: $34.68

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Wir sind die Türken von morgen

Punk kam mit Verspätung nach Deutschland, nach Österreich und in die Schweiz. 1979 wurden die ersten deutschsprachigen Punkplatten aufgenommen. Deutschland war inzwischen zum Einwanderungsland geworden. 

Gabi Delgado-Lopez, der aus Spanien stammende Sänger von Deutsch Amerikanische Freundschaft, antwortete satirisch auf deutsche Überfremdungsangst: "Wir sind die Türken von morgen." Er und einige andere Kinder von Migrant*innen leisteten mit ihren Punksongs einen wesentlichen Beitrag bei der Erfindung einer deutschen Pop-Sprache. Bald wurde die neue Bewegung "Neue Deutsche Welle" genannt. Das "deutsch" in ihrem Namen bezog sich auf die Sprache, nicht das Land. 

Die jungen Punks reflektierten den Alltag in einer autoritären Gesellschaft. Sie machten sich über alte und neue Nazis lustig. Junge Frauen gründeten eigene Bands. Dann sangen sie über ihr Begehren, um das Patriarchat zu ärgern. Die Texte der Neuen Welle feierten Queerness. 

„Wir sind die Türken von morgen“ basiert auf Interviews und Gesprächen mit Gabi Delgado-Lopez und Robert Görl (DAF), Martina Weith und Bettina Flörchinger (Östro 430), Jürgen Engler (Male, Krupps), Angelo Galizia und Mark Pfurtscheller (The Wirtschaftswunder), Andreas Pessel (Deutschland), Robert Wolf (Chuzpe), Fred Hüttig (Bildstörung), Peter Hein (Mittagspause, Fehlfarben). Texte und Interviews aus zeitgenössischen Fanzines, Zeitschriften und Büchern, vor allem aber Lyrics der genannten Bands sowie von Hans-A-Plast, Kleenex, Cretins, Slime, Rotzkotz, Freiwillige Selbstkontrolle, Abwärts und vielen anderen sind sein Material.

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Punk kam mit Verspätung nach Deutschland, nach Österreich und in die Schweiz. 1979 wurden die ersten deutschsprachigen Punkplatten aufgenommen. Deutschland war inzwischen zum Einwanderungsland geworden. 

Gabi Delgado-Lopez, der aus Spanien stammende Sänger von Deutsch Amerikanische Freundschaft, antwortete satirisch auf deutsche Überfremdungsangst: "Wir sind die Türken von morgen." Er und einige andere Kinder von Migrant*innen leisteten mit ihren Punksongs einen wesentlichen Beitrag bei der Erfindung einer deutschen Pop-Sprache. Bald wurde die neue Bewegung "Neue Deutsche Welle" genannt. Das "deutsch" in ihrem Namen bezog sich auf die Sprache, nicht das Land. 

Die jungen Punks reflektierten den Alltag in einer autoritären Gesellschaft. Sie machten sich über alte und neue Nazis lustig. Junge Frauen gründeten eigene Bands. Dann sangen sie über ihr Begehren, um das Patriarchat zu ärgern. Die Texte der Neuen Welle feierten Queerness. 

„Wir sind die Türken von morgen“ basiert auf Interviews und Gesprächen mit Gabi Delgado-Lopez und Robert Görl (DAF), Martina Weith und Bettina Flörchinger (Östro 430), Jürgen Engler (Male, Krupps), Angelo Galizia und Mark Pfurtscheller (The Wirtschaftswunder), Andreas Pessel (Deutschland), Robert Wolf (Chuzpe), Fred Hüttig (Bildstörung), Peter Hein (Mittagspause, Fehlfarben). Texte und Interviews aus zeitgenössischen Fanzines, Zeitschriften und Büchern, vor allem aber Lyrics der genannten Bands sowie von Hans-A-Plast, Kleenex, Cretins, Slime, Rotzkotz, Freiwillige Selbstkontrolle, Abwärts und vielen anderen sind sein Material.